„Woher hast du diese Uhr?“ – Ein Millionär erkennt am Handgelenk eines armen Jungen die Uhr seines verstorbenen Sohnes. Als der Junge ihm dann die Wahrheit erzählt, erstarrt der Mann vor Schock…

„Woher hast du diese Uhr?“ – Ein Millionär erkennt am Handgelenk eines armen Jungen die Uhr seines verstorbenen Sohnes. Als der Junge ihm dann die Wahrheit erzählt, erstarrt der Mann vor Schock…

„– Das ist ein Geschenk von Papa.“

Mark erstarrte.

„– Welcher… Papa?“ – brachte er kaum hervor.

„Der, der den Jungen im Meer gefunden hat“, fuhr das Kind fort. „Er erzählte… es war ein Sturm.

Der Junge war noch am Leben, aber sehr schwach. Sie haben ihn ans Ufer gebracht.

Papa sagte, dass er die ganze Zeit die Uhr festhielt und sie nie losließ.“

Mark hielt den Atem an. „– Und dann…“ – der Junge senkte den Blick – „hatten sie kein Geld. Überhaupt keines.

Sie konnten das Kind nicht behalten. Es kam ins Waisenhaus. Aber Papa hat die Uhr behalten… und später mir geschenkt.“

Marks Ohren rauschten. Er starrte den Jungen an und sah den Markt, die Menschen, den Himmel nicht mehr.

Er sah den Sturm. Er sah seinen Sohn. Lebendig.

Drei Jahre lang hatte er ein Kind begraben, das nie gestorben war.

Jetzt keimte Hoffnung in ihm, dass er seinen Sohn sehr bald wiederfinden würde. Das Wichtigste: Er lebte.