WISSEN, DAS JEDER HABEN SOLLTE! Ein bemerkenswerter Beitrag aus dem Netz – auf jeden Fall lesenswert!

WISSEN, DAS JEDER HABEN SOLLTE!
Ein bemerkenswerter Beitrag aus dem Netz – auf jeden Fall lesenswert!

Ein wertvoller Bericht aus dem Internet, den jeder kennen sollte.

„Unser Urlaub im Hotel hatte gerade begonnen, als ich am Pool stand und unserem Sohn beim Schwimmen zusah – mit einem Cocktail in der Hand!

Meine Frau stand neben mir, und ich erinnere mich noch genau, wie ich mich fragte: ‚Was macht sie denn da?!‘

Plötzlich stellte sie ihr Getränk ab und sprang voll bekleidet in den Pool, der eigentlich nur knietief war.

Nach wenigen Sekunden wurde mir klar, warum. Der flache Kinderbereich des Pools ging allmählich in eine tiefere Zone mit leichtem Gefälle über.

(Ich selbst hatte als Kind einmal fast im Dynamo-Pool unter den Augen vieler Menschen und meines Vaters einen schlimmen Unfall.

Zum Glück war damals ein Trainer zur Stelle.)

Ein Rettungsschwimmer sprang vom Sprungbrett, komplett bekleidet, und schwamm mit großer Geschwindigkeit los.

Als ehemaliger Rettungsschwimmer habe ich ihn genau beobachtet – er fixierte sein Ziel und steuerte direkt auf ein Paar zu, das in hüfttiefem Wasser zwischen einem Boot und dem Ufer stand.

Der Mann sagte zu seiner Frau: ‚Ich glaube, der denkt, wir ertrinken.‘

Sie spielten und spritzten Wasser, und ab und zu rief sie laut, aber eigentlich standen sie nur im seichten Wasser.

‚Was will der denn? Uns geht’s doch gut!‘ rief sie genervt.

Doch der Rettungsschwimmer ließ sich nicht abwimmeln, rief „Platz machen!“ und schwamm genau zwischen den beiden hindurch.

Nur wenige Meter von ihnen entfernt, im Wasser, ertrank ihre neunjährige Tochter fast.

Der Rettungsschwimmer zog sie heraus, während das Mädchen weinte: ‚Papa!‘

Wie konnte der Rettungsschwimmer, der einige Meter entfernt war, eine Gefahr erkennen, die der Vater direkt vor Augen hatte und nicht bemerkte?

Der Grund ist einfach: Menschen, die ertrinken, zeigen nicht die lauten Hilferufe und das wilde Strampeln, das man aus Filmen kennt.

Der Rettungsschwimmer wurde professionell ausgebildet, um das typische Verhalten von Ertrinkenden zu erkennen.

Der Vater hingegen kannte nur die dramatischen Szenen aus dem Fernsehen.

Wenn ihr Zeit am Wasser verbringt, solltet ihr wissen, wie man tatsächlich erkennt, wenn jemand in Not ist – bevor er untergeht.

Bevor das Mädchen ‚Papa!‘ schrie, machte sie keinen einzigen Laut.

Als ehemaliger Rettungsschwimmer der Küstenwache hat mich diese Geschichte nicht überrascht.

Denn die meisten Menschen wissen nicht: Ertrinken ist meist still und unspektakulär.

Das wilde Strampeln, Schreien und Planschen ist eher die Ausnahme.

Der Begriff ‚Instinktive Ertrinkungsreaktion‘ wurde von Dr. Francesco A. Pia geprägt.

Er beschreibt die typische Reaktion eines Menschen, der kurz davor ist zu ertrinken. Sie sieht ganz anders aus, als man vermutet.

Wichtig zu wissen:

Ertrinkende können oft nicht um Hilfe rufen. Atmen steht vor dem Sprechen, und ohne richtige Atmung kann kein Hilferuf erfolgen.

Der Kopf taucht kurz unter und kommt wieder hoch, aber der Ertrinkende hat kaum Zeit, Luft zu holen und um Hilfe zu rufen.

Arme bewegen sich nicht zum Winken, sondern instinktiv seitlich, um sich über Wasser zu halten.

Die Bewegungen sind unkontrollierbar – sie können weder schwimmen noch sich bewusst retten.

Während der ganzen Zeit bleibt der Körper aufrecht, ohne erkennbare Beinbewegungen, und das kann 20 bis 60 Sekunden dauern, bis der Betroffene untergeht.

Wenn jemand laut um Hilfe ruft und wild mit den Armen schlägt, handelt es sich meist um eine Panikreaktion und nicht um das typische Ertrinken.

In diesem Fall kann die Person oft selbst Rettungskräfte erreichen.

Darauf solltet ihr am Wasser achten:

Kopf knapp über der Wasseroberfläche, der Mund öffnet sich zum Atmen;

Augen starr oder geschlossen;

Haare hängen ins Gesicht;

Der Körper steht senkrecht, Beine bewegen sich kaum;

Schnelles, flaches Atmen;

Versuch, in eine Richtung zu schwimmen, aber ohne Erfolg;

Bewegung, als würde man an einer Leiter klettern.

Wenn jemand ins Wasser fällt und scheinbar ruhig bleibt, seid wachsam.

Oft sieht ein wirklich Ertrinkender aus, als würde er einfach nur auf dem Wasser sitzen und zum Ufer schauen.

Fragt einfach: ‚Geht es dir gut?‘ Wenn eine Antwort kommt, ist noch alles in Ordnung.

Wenn nicht, bleiben euch nur wenige Sekunden, um zu helfen.

Eltern: Achtet darauf, wenn Kinder im Wasser plötzlich still werden.

Lärm beim Spielen ist normal, Stille kann gefährlich sein. Holt sie dann sofort aus dem Wasser.

Bitte teilt diese Information – sie kann Leben retten!“