Meine Nachbarin hat immer wieder „versehentlich“ meine Pakete entwendet – also habe ich ihr dieses Mal ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk hinterlassen.
Als ich mit meinem Sohn Mike in die Nachbarschaft zog, hatte ich die Hoffnung, endlich etwas Ruhe zu finden.
Meine Nachbarin Linda schien anfangs sehr freundlich zu sein: Sie brachte uns Kekse und bot an, auf unser Haus aufzupassen.
Zuerst lief alles gut, aber dann begannen plötzlich meine Pakete zu verschwinden.

Jedes Mal, wenn eine Lieferung verloren ging, tauchte Linda mit dem geöffneten Paket auf und entschuldigte sich, dass es wohl eine „Verwechslung“ gewesen sei.
Ich versuchte, geduldig zu bleiben, aber nachdem das immer wieder passierte, war klar: Es war keine Verwechslung – sie stahl die Pakete.
Zunächst waren es nur kleinere Dinge, doch als ein exklusives Weihnachtsornament, das ich für meine Mutter gekauft hatte, verschwand, war für mich das Maß voll.
Ich beschloss, Linda ein besonderes „Weihnachtsgeschenk“ zu hinterlassen, das sie bestimmt nicht vergessen würde.
Ich war nicht hierhergezogen, um einen Paketkrieg zu führen, aber durch Linda wurde genau dieser entfacht.

Das erste größere Paket, das sie stahl, waren ein Paar Stiefel, auf die ich lange gespart hatte.
Als die Sendungsverfolgung mir sagte, dass die Lieferung angekommen sei, meine Veranda jedoch leer war, wusste ich sofort, wo ich hingehen musste.
Und tatsächlich, Linda übergab mir das geöffnete Paket und kicherte dabei, dass sie dachte, es wäre ihres.
Ich blieb höflich, doch innerlich brodelte es in mir.
Kurz vor Weihnachten wiederholte sich das Ganze – diesmal mit einem limitierten Ornament, das ich meiner Mutter schenken wollte.

Ich erwischte Linda auf frischer Tat, wie sie das Ornament in ihrem Wohnzimmer auspackte und erneut behauptete, es sei ein Missverständnis.
Das war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.
Ich bestellte eine Glitzerbombe, präparierte ein Paket und stellte es auf meine Veranda.
Natürlich nahm Linda es wieder an sich, und am nächsten Morgen sah ich sie, völlig mit Glitzer bedeckt, wütend und schreiend.
Sie stürmte zu meiner Tür und klopfte, doch ich lächelte nur.
Gerechtigkeit war endlich geschafft.

Ich öffnete die Tür mit einem süßen Lächeln und fragte sie: „Oh, hast du wieder mein Paket ‚versehentlich‘ genommen?“
Wütend und funkelnd von Glitzer versuchte sie zu argumentieren, aber ich warnte sie ruhig: Beim nächsten Mal würde ich die Polizei rufen.
Das Gerücht verbreitete sich rasch – wie sich herausstellte, hatte sie auch bei anderen Nachbarn gestohlen.
Seitdem hielt Linda sich bedeckt, immer noch mit dem Glitzer in ihren Haaren, und ich verlor nie wieder ein Paket.
Manchmal reicht ein bisschen Glitzer, um die Dinge in Ordnung zu bringen. Frohe Feiertage!
