„ICH WEISS, WIE ICH DEINEN SOHN HEILEN KANN“, FLÜSTERTE DER JUNGE. WAS DANN GESCHAH, VERSCHLUG DEM PROFESSOR DIE SPRACHE!„ICH WEISS, WIE ICH DEINEN SOHN HEILEN KANN“, FLÜSTERTE DER JUNGE. WAS DANN GESCHAH, VERSCHLUG DEM PROFESSOR DIE SPRACHE!
Im hellen, aber stillen Kinderkrebszentrum von Jaroslawl stand der angesehene Kinderonkologe Dr. Andrei Kartaschow machtlos am Bett seines Sohnes Jegor.
Der Achtjährige, blass und kahl durch die akute Leukämie, klammerte sich nur noch schwach ans Leben.

Die Monitore blinkten leise, und der einst so selbstsichere Arzt war in diesem Moment nichts weiter als ein trauernder Vater.
Ein leises Klopfen durchbrach die bedrückende Stille.Andrei drehte sich um – er erwartete eine Krankenschwester.
Doch in der Tür stand ein etwa zehnjähriger Junge in abgetragenen Turnschuhen und einem viel zu großen T-Shirt. „Ich bin gekommen, um Ihrem Sohn zu helfen“, sagte er ruhig.
Andrei, erschöpft und verbittert, winkte ab. Er hielt den Jungen – Nikita – für einen weiteren gut gemeinten, aber ahnungslosen Besucher. Doch Nikita bestand darauf:
Er wolle keine Hoffnung machen, sondern etwas Echtes geben. Vorsichtig nahm er Jegors Hand, beugte sich vor und flüsterte ihm etwas zu – und plötzlich bewegte sich der Junge. Dann flüsterte er mit schwacher Stimme: „Papa …“
Fassungslos verlangte Andrei zu wissen, wer Nikita war.

Eine Krankenschwester erklärte: Nikita sei einst selbst ein medizinisches Rätsel gewesen – stumm, reglos, scheinbar gefangen in einer seltenen neurologischen Störung.
Monatelang lag er im Koma. Dann, während eines Gewitters, wachte er plötzlich auf – und sprach ein einziges Wort: „Lebe.“
Seitdem, so die Schwester, habe Nikita eine seltsame Gabe entwickelt: Er könne schwerkranken Kindern allein durch seine Nähe neue Kraft schenken.
Drei Wochen später war Jegor zwar noch krank, aber deutlich stärker. Er lachte, trank Saft, stellte Fragen – er lebte wieder.
Die Krankheit hatte sich zurückgezogen.
Und Dr. Kartaschow, einst ein Mann der reinen Wissenschaft, begann nun jedem Elternteil zu sagen:
„Medizin heilt den Körper. Doch Liebe, Verbindung und Glaube – sie geben uns die Kraft, weiterzuleben.“
