„Einmal“, erzählte Charlie Chaplin, „fuhr ich mit der New Yorker U-Bahn. Als ich zu Hause ankam, entdeckte ich plötzlich eine goldene Taschenuhr in meiner Jackentasche.
Ich hatte keine Ahnung, wie sie dort hineingekommen war. Also entschied ich mich, die Uhr bei der Polizei abzugeben.

„Eines Tages“, erzählte Charlie Chaplin, „fuhr ich mit der New Yorker U-Bahn.
Als ich nach Hause kam, bemerkte ich plötzlich eine goldene Uhr in meiner Tasche. Ich konnte mir überhaupt nicht erklären, wie sie dorthin gelangt war.
Also entschied ich mich, die Uhr bei der Polizei abzugeben.
Am nächsten Tag erhielt ich einen Brief: ‚Sehr geehrter Herr Chaplin, hier schreibt Ihnen ein erfahrener Taschendieb.
Gestern habe ich in der U-Bahn einem Mann eine goldene Uhr gestohlen, doch als ich Sie sah, beschloss ich, Ihnen eine Freude zu machen, und legte die Uhr heimlich in Ihre Tasche.‘

Ein Jahr verstrich. Die Polizei konnte weder den Dieb noch den Eigentümer der Uhr ausfindig machen und schickte die Uhr schließlich wieder an mich zurück.
In den Zeitungen wurde die Geschichte veröffentlicht, und einige Zeit später erreichte mich ein weiterer Brief: ‚Sehr geehrter Herr Chaplin, vor einem Jahr wurde mir in der U-Bahn meine Uhr gestohlen.
Als ich in den Zeitungen las, dass ein Taschendieb die Uhr an Sie weitergegeben hat, beschloss ich, die Uhr bei Ihnen zu lassen.
Da ich aber genauso ein großer Fan Ihres außergewöhnlichen Talents bin wie der Dieb, lege ich zu der Uhr auch eine goldene Kette bei.‘
