Ein Baby, das bei der Geburt nur 450 Gramm wog, soll nach über 400 Tagen im Krankenhaus endlich nach Hause kommen.
👶 Nach über einem Jahr im Krankenhaus darf ein Kind aus Alabama nun zum ersten Mal nach Hause.
Im Juni 2024 brachte Carli Brasfield in der 26.

Schwangerschaftswoche per Not-Kaiserschnitt ihren Sohn Barrett zur Welt. Er wog nur rund 450 Gramm.
Atemprobleme und Infektionen führten dazu, dass Barrett zunächst acht Monate auf der neonatologischen Intensivstation des UAB Medical Center und anschließend vier weitere Monate auf der Intensivstation der Kinderklinik von Alabama behandelt wurde.
Im April dieses Jahres war Barrett schließlich stark genug, um eine Tracheotomie zu erhalten.
Nun, nach insgesamt 403 Tagen im Krankenhaus, steht seine Entlassung kurz bevor.
„Man kämpft von Anfang an um das Leben seines Kindes.

Seit dem Tag seiner Geburt ging es nur darum, wie wir ihm helfen können, nach Hause zu kommen“, erzählt seine Mutter.
Während andere Eltern das erste Fläschchen oder das erste Krabbeln ihres Babys feiern, freuten sich Carli und ihr Mann Roman über Momente wie das erste Windelwechseln oder das erste Mal, als sie sein Weinen hören durften.
„Kürzlich konnte er zum ersten Mal ein sogenanntes Passy-Muir-Ventil benutzen.
Die meisten Eltern möchten ihr Baby nicht weinen hören – aber für uns war es ein großer Tag.
Denn dieses Ventil ermöglicht es, dass Luft über die Stimmbänder strömt, und wir ihn endlich hören konnten“, sagt Barretts Vater.
Ursprünglich hatte die Familie gehofft, Barrett bereits im Herbst oder zu Weihnachten 2024 mit nach Hause nehmen zu können.

Doch nach erneuten Erkrankungen wurde klar: Sie müssten auf den perfekten Moment warten.
Und nun, nach 403 Tagen, scheint dieser Moment endlich gekommen zu sein.
„Es wird ein unglaubliches Gefühl sein, ihn endlich über die Türschwelle unseres Hauses zu tragen.
Sein Kinderzimmer steht schon seit Monaten bereit – es ist wunderschön, ihn nun endlich darin zu sehen“, sagt Roman Brasfield.
Die Eltern freuen sich darauf, einfach nur Eltern zu sein – ohne Krankenhausalltag.

„Er ist voller Leben. Er lacht, spielt, rollt sich herum, sitzt aufrecht, isst … Er strahlt so viel Freude aus.
Niemand würde glauben, dass er über 400 Tage im Krankenhaus war“, sagt Carli Brasfield.
Barrett wird mit einer Trachealkanüle, einem Beatmungsgerät und einer Magensonde entlassen.
Doch laut den Ärzten wird er in den kommenden Jahren mit einigen Operationen voraussichtlich ohne diese Hilfsmittel auskommen.
