Die Rätsel um diese „menschengroßen“ fliegenden Phänomene aufdecken.

Die Rätsel um diese „menschengroßen“ fliegenden Phänomene aufdecken.

Die riesige goldkrönige Fledermaus, mit einer Flügelspannweite, die fast die von Tom Cruise übertrifft, erscheint äußerst imposant, wenn sie mit ausgebreiteten Flügeln durch den Himmel gleitet. Ihr schlanker, pelziger Körper lässt die Dimensionen ihrer Flügel besonders auffällig wirken.

Wenn sie in Ruhe ist, erinnert ihr schwarzer, dehnbarer Umhang an das Erscheinungsbild eines Vampirs.

Trotz ihrer beeindruckenden Größe ist die goldkrönige Megafledermaus, eine Art, die nur auf den Philippinen vorkommt, vollkommen harmlos und zeigt keinerlei Anzeichen, Menschen zu bedrohen.

Leider werden diese Fledermäuse zunehmend Opfer illegaler Jagd und Lebensraumzerstörung durch den Menschen, was dazu führt, dass die Art als gefährdet eingestuft wird.

Die viralen Bilder dieser ungewöhnlichen, bedrohten Tiere riefen bei vielen Menschen eine Mischung aus Staunen und Angst hervor.

Zunächst wurden sie als „menschengroße“ Fledermäuse bezeichnet, als erste Fotos von ihnen verbreitet wurden.

Doch diese ungenaue Bezeichnung führte zu Verwirrung und Panik. Ein paar Missverständnisse müssen jedoch geklärt werden, bevor wir mehr über diese faszinierenden Tiere erfahren.

Zunächst einmal sind sie nicht wirklich „menschengroß“, es sei denn, man vergleicht sie mit einem sehr kleinen Kind und nicht mit einem durchschnittlichen Erwachsenen.

Mit einer Flügelspannweite von etwa 1,70 Metern und einer Körpergröße von 18 bis 29 cm sowie einem Gewicht von weniger als 1,4 kg gehört die goldkrönige Fledermaus zu den größten Fledermausarten weltweit.

Diese feigenliebende, nachtaktive Pflanze ist ein Pflanzenfresser, der nachts nach Wurzeln, Früchten und Gemüse sucht. Ihr Kopf ist von einer flauschigen, goldenen Krone gekrönt.

Während es auch andere Arten von fliegenden Füchsen in Asien, Afrika und Australien gibt, ist der goldkrönige Flugfuchs (Acerodon jubatus) auf den Philippinen heimisch, wo er oft in riesigen Kolonien von bis zu 10.000 Individuen lebt.

Tagsüber hängt er mit seinen Artgenossen in den Bäumen und ruht sich aus. Gelegentlich schlafen diese riesigen Fledermäuse, deren Flügelspannweite weniger als 1,50 Meter beträgt, auch zusammen mit ihren kleineren Verwandten, den Riesenfledermäusen.

Die goldkrönigen Flugfüchse benutzen keine Echoortung wie viele andere Fledermausarten. Stattdessen orientieren sie sich an ihren Augen und dem Geruchssinn, um sich in der Luft zu bewegen.

Durch das Verteilen von Feigensamen nach der Nahrung trägt der Flugfuchs zur Aufforstung der Philippinen bei und hilft aktiv dabei, die Abholzung zu bekämpfen. Doch die Abholzung der Wälder durch den Menschen übertrifft die Bemühungen der Fledermäuse.

Mehr als 90 % der alten Wälder auf den Philippinen wurden zerstört, und die goldkrönige Fledermaus ist von vielen ihrer einstigen Schlafplätze auf den Inseln verschwunden, wie Bat Conservation International (BCI) berichtet.

Die fortschreitende Zerstörung ihres natürlichen Lebensraums und die Jagd, sei es für den Verkauf, zum Sport oder als Nahrung, führen zu einem drastischen Rückgang der Population der goldkrönigen Fledermaus.

Diese ist von 1986 bis 2016 um mehr als 50 % geschrumpft, und daher ist sie auf der Roten Liste der International Union for Conservation of Nature (IUCN) als gefährdet eingestuft.

Obwohl das philippinische Gesetz von 2001 Fledermäuse schützt, wird dieses Gesetz häufig missachtet.

Trotz des Schutzstatus werden diese Tiere in vielen Gebieten weiterhin brutal getötet. Jäger schießen auf die schlafenden Fledermäuse, die in ihren Schlafplätzen ruhen.

Diese grausame Praxis führt oft dazu, dass die Fledermäuse noch mit ihren Zehen am Ast hängen, wenn sie getötet werden.

Obwohl fliegende Füchse sich nicht vor Menschen fürchten und auch in städtischen Gebieten in der Nähe von Dörfern oder auf Strommasten zu finden sind, erkennen sie sichere und unsichere Umgebungen und ziehen sich in abgelegene, schwer zugängliche Gebirgslagen zurück.

Studien haben gezeigt, dass fliegende Füchse ähnlich wie Hunde in ihrer Intelligenz sind. Sie können erstaunlich schnell lernen und haben ein gutes Gedächtnis.

Eine Untersuchung zur operanten Konditionierung ergab, dass fliegende Füchse, die von Menschen aufgezogen wurden, problemlos dazu gebracht werden konnten, Hebel zu ziehen, um Saft zu erhalten.

Und als diese Tiere nach dreieinhalb Jahren zurückkehrten, wussten sie sofort, dass sie für das Ziehen der Hebel belohnt würden.

Obwohl einige Menschen die markanten Merkmale von Fledermäusen möglicherweise erschreckend finden, sind goldkrönige Flugfüchse tatsächlich eher niedlich, wenn man sich an ihren ungewöhnlichen Anblick gewöhnt.

Es ist traurig zu wissen, dass diese faszinierenden und unschuldigen Tiere aufgrund der Abholzung ihres Lebensraums und illegaler Jagd ums Überleben kämpfen.

Teilen Sie diese Geschichte, um mehr Aufmerksamkeit auf dieses harmlose, gefährdete Lebewesen zu lenken.